2024 Mozarteum Salzburg
Der Riss
„Das Virus nutzt die Infrastruktur des Körpers, um mit den anderen gleichartigen Viren Kontakt aufzunehmen, die überall im Organismus verteilt sind. Es findet eine Vernetzung statt.
Hier treten erste negative Symptome für die betroffene Person auf, weil das Virus nach und nach ein eigenes System im Körper aufbaut. […] Bei den betroffenen Personen kann man infolgedessen ein erhöhtes Aggressionspotenzial und Stimmungsschwankungen feststellen. Zudem macht der Zustand des eigenen Körpers ihnen Angst. […] Ab diesem Punkt bleibt von der befallen Person nicht mehr viel übrig. Sie ist ein Zombie geworden.“
INHALT
Der Riss ist ein halb fiktionales, halb dokumentarisches Stück, welches den Fragen nach Entmenschlichung und territorialer Gewalt nachgeht und gleichzeitig nach den Auswirkungen von einem ganz konkreten politischen Ereignis fragt: Was für ein Spiel spielte sich 2018 im österreichischen Ort Spielfeld ab? Welche Regeln galten und wer ging als Gewinner vom Feld?
hinter
grund
“Der Riss” ist die Diplominszenierung von Till Ernecke. Grundlage für das Stück war eine gleichnamige Kurzgeschichte von Till Ernecke. Diese wurde in Co-Autorenschaft mit Anton August Dudda und basierend auf Recherche Ergebnisse rund um den Ort Spielfeld zu einem Theaterstück umgewandelt.
Video
FOTOS
/ Team
TEXT
Anton August Dudda
Till Ernecke
REGIE
Till Ernecke
BÜHNE
Marina Calabrese
KOSTÜM
Therese Rosenauer
CHOREOGRAFIE
Jenny Szabo
SOUND
Fabian Schober
DOKUMENTARISCHE KURATION
Nina Dalbazi
/ Ensemble
Fayola Schönrock
Twana Hussein
Julian Plattner
Dariia Samoilenko
Mariia Soroka
Nina Bosshard
Debora Posada
Jenny Szabo
+ Stimmen von Expert*innen zum Ort Spielfeld
/ Produktion
Thomas Bernhardt Institut


