2023 -Salzburg
wabe
“Ich habe an die Türen geklopft.
Ich klopfe an die Türen meiner eigenen Wohnung.”
Inhalt
Die ungleichen Mitbewohnerinnen Kim und Alena werden mit einem banalen und zugleich seltsamen Ereignis konfrontiert. Die Abstellkammer ist abgeschlossen, aber keine von den Beiden hat die Tür zugesperrt. Doch kümmern tun sie sich nicht darum. Und während Kim in Arbeit und Alena in planloser Lethargie versinkt, beginnt die gemeinsame Wohnung sich zu verselbständigen und nach und nach verschließen sich weitere Räume wie von alleine.
Hinter
grund
WABE basiert auf der kafkaesken Kurzgeschichte
„Der Niedergang“ von Till Ernecke, die 2021 vom „zeilen.auf Literaturwettbewerb“ als beste Kurzgeschichte gekürt wurde. In ihr wird in komprimierter Weise die Lebensrealität vieler junger Menschen geschildert. Im Fokus steht der Arbeitsmarkt. Die zwei Hauptcharaktere versinnbildlichen dabei zwei Optionen, die Arbeitseinsteigern offen stehen: Arbeitslosigkeit oder Überarbeitung. Während die eine trotz abgeschlossener Ausbildung keine Anstellung findet, hat die andere einen Job, der verbunden ist mit endlosen To-Do Listen, befristeten Arbeitsverträgen und dadurch großem Erfolgsdruck. Nach und nach dringt dies in den privaten Raum, der Charaktere ein, verändert zwischenmenschliche Beziehungen und die eigenen vier Wände werden unerträglich.
Der Film feierte seine Premiere auf der Juvinale Salzburg 2023.
Video
Video
FOTOS
/ Team
PRODUZENT & KAMERA
Jannik Görger
DREHBUCH & REGIE
Till Ernecke
SET & KOSTÜM
Selina Scheiger
MUSIK & SOUNDDESIGN
Alexander Bauer
AUDIO
Andreas Deters
/ Cast
ALENA
Esther Berkel
KIM
Yeji Cho
KIMS FREUND
Mila Sutre
/ Produktion
Kurzfilm, Juvinale Salzburg


