2022/2023 – Regie Ein Triptychon Mozarteum
GAIA
„Alle Länder kochten vor Hitze, das Meer und der Himmel,
tosende Gischt umschäumte die Ufer, umschäumte die Wogen
unter dem Ansturm der Götter; ein furchtbares Beben erhob sich.
Es stöhnte drunten die Erde.”
– Hesiod
INHALT
Der Krieg gegen Gaia spitzt sich zu. Weißes Schweigen kündigt die Endrunde an. In die Stille hinein richten sich die Fragen an das Orakel: Welchen Schaden haben wir angerichtet? Was können wir jetzt noch tun?
Ersten Teil- Gaias Kinder:
Der Mythos. Eine untalentierte Truppe von zerstrittenen Darstellern spielen, in trashigen KostümenGötter und Helden, die den Kindern von Gaia auf die Fresse geben.
Zweiter Teil – Herakles 2 oder die Hydra
Da ist noch Kind von Gaias.:Die Hydra. Herakles macht sich auf den Weg, dieses Ungetüm zu töten, folgt einer Spur durch einen Wald, der sich als die Hydra selbst entpuppt. Er befindet sich urplötzlich in einem Kampf, den er unmöglich gewinnen kann, ohne sich selbst zu vernichten.
Dritter Teil – Das Orakel
Aktuell steuern wir auf eine Erderwärmung von 3 Grad zu. Was das genau bedeuten wird, spricht das Orakel aus. Die Menscheit manovriert sich in dem Versuch, die Natur zu unterwerfen und zu kontollieren immer weiter in eine auswegslose Katastrophe. Das Wissen steht in schmucklosen Fakten im Bühnenraum, der jeglichen Zauber verloren hat.
hInter
grund
Während der Inszenierung kamen Expert*innen zu Wort, die im Bereich Klimapolitik und Klimasicherheit arbeiten. Ihre Beiträge verbinden die verschiedenen Teile und bilden zusammen mit Auszügen aus Greta Tunbergs “Klimabuch” die Grundlage für den dritten Teil.
FOTOS
/ Team
REGIE
Till Ernecke
BÜHNE & KOSTÜM
Marina Calabrese
DRAMATURGISCHE MITARBEIT
Nico Lenz-Oberngruber
/ Ensemble
Valerie Martin
Jonin Herzig
Juliette Larat
Rachid Zinaldin
/ Produktion
Thomas Bernard Institut


