2024 – Thomas Bernhard Institut
Grelle Tage
„Was das alles mit sich bringt wenn so ein Berg verschwindet: Die Verpackung der Toblerone-Schokolade muss umgedruckt werden, jeder einzelne Riegel muss aus dem Ladenregal genommen und eingeschmolzen werden, weil die dreieckige Form nicht mehr stimmt.“
INHALT
Die Mammutdealer und Archäolog*innen suchen nach dem perfekten Mammut-Skelett. Der 13-jährige Jo hat beschlossen, nicht mehr zu schlafen, damit die Welt sich nicht auflöst, während er schläft. Und ein tausende Jahre alter Hunde-Zombie taut aus dem Eis auf und beschließt mit Jo in der Katastrophe zu bleiben. Gemeinsam machen sie sich auf, um das Zusammenbrechen des Matterhorns zu verhindern.
hinter
grund
Die Inszenierung wurde im Rahmen des Regie-Studiums unter der Vorgabe “Zeitgenössisches Theater” erarbeitet. Eine Besonderheit der Produktion ist, dass sie auch für blindes und sehbehindertes Publikum konzipiert wurde. Es wurde eine Tastführung angeboten, sowie eine Stückfassung erstellt, in den auch die Bühnensituation durch Erzähltexte mitbeschrieben wurden. Außerdem war ein dreidimensionaler Soundscape Teil des Konzepts. Die Dialoge der Mammutdealer und Archäolog:innen drangen aus dem Bühnenboden herauf, über massive Bassboxen unter der Tribühne spürte und hörte man das zusammenbrechende Matterhorn und der Klang der Muscheln zirkulierte um das Publikum.
Video
FOTOS
/ Team
Grelle Tage
Von Kay Matter
REGIE
Till Ernecke
BÜHNE
Magdalena Hofer
MASKE & KOSTÜM
Merle Smalla
SOUND & MUSIK
Matthias Brandt
FOTOCREDITS
Jonin Herzig
/ Ensemble
Markus Degenfeld
Lenz Farkas
Lena Plochberger
Elianne Stroomer
Mariia Soroka
/ Produktion
Thomas Bernhard Institut Mozarteum


